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Zum ersten Mal

After WFLWR_sw2

#NetAcad Team at the Wings For Life #worldrun

Viele von Ihnen haben sicher in den Medien vom Wings for Life World Run gelesen oder im Radio etwas davon gehört. Mit mehr als 50.000 angemeldeten Läufern und Läuferinnen, wovon 35.397 den Lauf auch beendet haben, ist das ein Riesenevent. Dies ist das allererste Mal, dass so eine grosse Anzahl von Menschen gleichzeitig (bei Tag und Nacht je nachdem woe Sie sind) etwas gemeinsam tun – Laufen für die, die es nicht können.

Ich hatte die Möglichkeit und das Vergnügen, eine 5-köpfiges Networking Academy Team ins Global Race Control Center in Spielberg einladen zu dürfen und Sie zu begleiten. Die Mission: wie sieht die Technologie aus, die so einen Event überhaupt erst möglich macht.  Mein Ziel ist es, die Begeisterung und Motivation ins Lernen zurück zu bringen. Auf meinem Weg dorthin, habe ich Real World Learning oder “Hinter die Kulissen schauen” als sehr wirksamen Weg dazu gefunden. Lernenden sind Mitten im Geschehen, sehen die Wirklichkeit hinter einer schillernden Jobbeschreibung und können die tatsächliche Arbeitswelt erfahren – als Input für die Entscheidung über Beruf und Karriere unabdingbar.

Jeder Beteiligte lernt unterschiedliches, von seiner oder Ihrer eigenen Perspektive aus gesehen. Das Technologiewissen, dass man sich aneignen kann, ist nur ein Teil. Der ebenso wichtige Aspekt oder sogar viel wichtigere Teil sind die sogenannten Soft Skills, die man nur praktisch lernen kann. Das Arbeiten in Teams, kommunizieren in einem globalen Umfeld, der Umgang mit Problemsituationen, Problemlösungsverhalten, die Anwendung von Wissen in einer komplexen Umgebung braucht strategisches Denken, Beobachtungsgabe, die notwendige Begeisterung für die Aufgabe und eine Gefühl für den Umgang mit Menschen.

Am Ende zählt die persönliche Lernkurve. Alle Teammitglieder haben diesen persönlichen Lernaspekt beschreiben können:

Wie cool es ist, eine besondere Nische der Netzwerktechnik zu entdecken von Nathan Boone

Wie man sich traut, im Team seine eigenen Grenzen zu überschreiten von Maximilian Lehrbaum

Wie faszinierend eine bewegliche Ziellinie ist von Felix Hartung

Wie es sich anfühlt, in einem von der Aufgabe begeistertem Team zu arbeiten von Kevin Van Ryckegem

Wie gegenseitiger Respekt der Schnellstart für Teamwork wurde von Ivica Vugrinec

Wie ein solches Rennen für einen erfahrenen Läufer trotzdem anders ist von Christoph Malin

Wir haben uns als Team, einer Aufgabe gestellt, die es in der Art  noch nicht gegeben hat. Alle  haben zum ersten Mal Blogartikel geschrieben, Twitter benützt, Videos gemacht und auf  Youtube veröffentlicht. Zum ersten Mal haben sich Studenten aus unterschiedlichen Schülen und Unis in Österreich getroffen, sich ausgetauscht und miteinander gearbeitet. Wir haben mit Networking Academy StudentInnen aus anderen Ländern kommuniziert, deren Fragen beantwortet und unsere Erfahrung vor Ort mit Ihnen über die Kanäle der Sozialen Medien geteilt.

Was ich gelernt habe? Als Lehrer und Mentor arbeite ich seit vielen Jahren mit StudentInnen Teams, die Ihre Idee in ein Produkt oder Dienstleistung am Markt umsetzen möchten. Jedes Semester und jedes Projektteam ist anders. Es ist anders, weil man immer mit unterschiedlichen Personen zu tun hat. Jede Person hat einen anderen Zugang zur Idee, sieht sie von einem unterschiedlichen Hintergund und bringt sich verschiedenartig in deren Entwicklung ein. Das ist der Faktor Mensch, der in der Technologiewelt noch zu wenig Beachtung erhält.  In diesem Kontext muss ich in Zukunft noch mehr in der Lage sein, einen Stop zu veranlassen, um Zeit für zumindest einen kurzen Moment des Nachdenkens und der Reflexion über Erfahrenes und Gelerntes zu haben, um Verstehen zu ermöglichen und die Integration von Wissen zu erlauben, um berufliche Kompetenzen und Fähigkeiten auszubilden. Timing ist alles – in unserer schnelllebigen Zeit; so auch in einem Rennen, in einem globalen Rennen, dass soviele Menschen mit ein und demselben Ziel zur gleichen Zeit zusammen gebracht hat.

Damit wurde Geschichte geschrieben. Das Rezept?

  • Eine Multi-Stakeholder Konzept
  • Ein gemeinsames Ziel
  • Keine Interessenskonflikte
  • 100% hinter der Sache stehen

Der Wings for Life World Run ist das erste  global ausgetragene Rennen, das in 33 Ländern und 34 Städten zur selben Zeit statt gefunden hat. Für mich ist dies der Beweis, dass wir gemeinsam, zur gleichen Zeit ein gemeinsames Ziel verfolgen können. Es ist der Beweis, dass die Technologie uns wirklich verbinden kann und ein kollektives Angehen einer Sache mit Herz und Hirn möglich ist.

Das ist nicht nur eine wundervolle, sondern auch sehr wichtige Erkenntnis für die Menschheit. 

Am 3. MAI 2015 findet der nächste WINGS FOR LIFE WORLD RUN statt. Sind Sie dabei?

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IN A NUTSHELL
About the race – 50.000 people running in one race
About the idea – Interview with Sigurd Meiche Lesson in passion
About the timing – Interview with Alexander Knauff Timing is everything
About the network – Interview with Bas Sanders Technical challenges

About the Netacad Team :: Maximilian :: Felix :: Ivica :: Nathan :: Kevin
About their insights Only winners :: More and more :: Something special :: Enthusiasts :: Mutual respect
Running reporter Christoph

Netacad Worldrun Youtube channel
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