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Tag Archives: Brücke zum Beruf

Fernab von Lebensläufen, Prozesszwängen und Auswahltests

Die Zukunft von 100 jungen Menschen verändern

5 Unternehmen lernen 100 BerufseinsteigerInnen in Aktion und persönlich kennen

IT-Fitness Sommercamp – Fan Projekt Bochum

24. bis 28. Juli 2017

Für fünf Tage in den Sommerferien wird das Stadion des VfL Bochum (Vonovia Ruhrstadion) mit dem IT-Fitness-Sommercamp zu einem Schauplatz der Berufsorientierung. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind 100 junge Menschen im Alter zwischen 14 bis 18 Jahren, die aus Bochum oder der Umgebung kommen.

Ziel ist das Kennenlernen und Vorstellen von Berufen, Branchen, Ausbildungsmöglichkeiten bei und von regional verankerten Unternehmen. Es soll die erste Kontaktaufnahme zwischen Unternehmensvertretern und Teilnehmern sein und gleichzeitig die Vermittlung sozialer und beruflicher Kompetenzen durch sportliche Lerneinheiten im Mittelpunkt haben.

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Es geht los – AsylPlus startet als Networking Akademie

8. Dezember 2016

AsylPlus e.V. ist nun offiziell neuer Partner der Cisco Networking Academywhatsapp-image-2016-12-09-at-10-17-11-asylplus

Gratulation zu diesem tollen Auftakt: Kick-Off-Veranstaltung in der Stadtbibliothek München mit zwei frisch zertifizierten Instruktoren, die gezielt für Geflüchtete und Asylbewerber IT-Kurse auf Einsteiger-, Fortgeschrittenen- und Experten-Level anbieten:

  • Nadia Miloudi  – IT-Essentials
  • Muafaq Al-Mufti – CCNA

Für Nadia und Muafaq ist das selbst ein erfolgreicher Neuanfang. Die beiden, aus Algerien und Syrien, haben so gut ins Berufsleben gefunden, da sie als erste Priorität auf Sprachenerwerb und Bildung gesetzt haben. Jetzt sind sie hochqualifiziert, engagieren sich als Experten für computergestützte Integration geben ihre Kenntnisse und Erfahrungen an andere weiter.

Wir wünschen alles erdenklich Gute in der neuen Aufgabe.

Los geht es mit den Kursen

  1. Einführung in das Internet der Dinge (IoT)
  2. Get Connected
    die kein Vorwissen bedürfen. Danach
  3. IT-Essentials für Fortgeschrittene und
  4. Cisco Zertifzierter Netzwerkadministrator (CCNA,) für Experten

Besonderheit

  • Pool von >1000 Rechnern an vielen Standorten in ganz Deutschland
  • Sprachvielfalt – Kurse in Deutsch, Arabisch oder Französisch

Es war ein sehr gelungene Veranstaltung mit mehr als 70 Teilnehmer – das hat die Erwartungen übertroffen. Sehr viele Nationalitäten kamen sozusagen “an einem Tisch” zusammen: Afghanistan, Syrien, Iraq, Marokko, Kenya, Tschetschenien, Russland. Die Vorstellungen der Kurse und Programme liefen auf Deutsch, Englisch und Arabisch, um sicher zu sein, dass alle Informationen verstanden werden.

Die Stimmung war sehr gut, es gab großes Interesse und viele gute Fragen – sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch, Französisch und Arabisch.

Es motiviert mich, wenn ich sehe, dass wir die Leute begeistern können und sie das Gefühl bekommen: hier gibt es Möglichkeiten für mich, die ich nutzen möchte.

Die Arbeit mit Asylplus ist sehr motivierend. Wir haben die Veranstaltung gemeinsam organisiert. Alle sind voller Energie und fleißig. Wir haben dasselbe Ziel. Das Wissen, dass wir gemeinsam viel mehr erreichen können, bringt einen zusätzlichen Hebel.

Ann Møgeltoft Andersen, Cisco Networking Akademie Deutschland

Unser großes DANKE für diese echte Gemeinschaftsprojekt

 

Wir wünschen allen Beteiligten bei AsylPlus Alles Gute als neueste Cisco Networking Akademie in Deutschland, allen TeilnehmerInnen viel Motivation und Inspiration für ihr weiteres Leben und den Einstieg in Ihren Beruf.

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LINKS

Cisco Networking Akademie Deutschland

Pressemitteilung Asylplus startet als neue Cisco Networking Academy

#netacadde @carsjohn @cisco_germany

logo-asylplus

1. Mal: Selbst Mitwirken am #3CityCreathon

Grossen Herausforderungen erfordern neue Konzepte

Der Schlüssel zum Meistern grosser gesellschaftlicher Veränderungen liegt im gemeinsamen Lernen jedes Einzelnen. So manche Kompetenz erlernt sich erst wirklich im Erproben.

3Am 17. Oktober 2016 startet in Berlin ein Creathon statt. Parallel dazu ebenso in Bratislava und Rom – der #3cityCreathon.

“In einem Creathon arbeiten junge Leute in Teams zusammen mit Lehrenden und Experten aus verschiedensten Bereichen an der Lösung von Problemen und entwickeln Ihre Ideen zu umsetzbaren Konzepten mit Nutzen für unsere Gesellschaft.”

Der zweitägige 3-Städte Creathon findet im Rahmen der eSkills Konferenz in Bratislava statt, wurde von der Cisco Networking Akademie initiiert und in Partnerschaft mit MakeSense durchgeführt.

Zum ALLERERSTEN MAL: Online am #3CityCreathon mitwirken

Join our discussion online.

17.10.2016 – 9.00 vormittag
Einführung in das Internet der Dinge mit Cisco Experten Marc Khayat
Anmeldung SESSION 1

18.10.2016 – 11.00 vormittag
Ideen & Projektvorstellung – bringen Sie Ihre Gedanken und Erfahrungen ein
Anmeldung SESSION 2

Die Teilnahme ist kostenlos. In beiden Sessions wird Englisch als Sprache vorherrschen, wir sprechen jedoch auch Deutsch und stehen für ihre Fragen und Beiträge zur Verfügung.

Einfach anmelden

session1      session2

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme – alle sind willkommen –  was auch immer Ihre Ausbildung, ihr Beruf, ihr Alter, ihre Herkunft.

Inspirational regards

Jutta

 

LINKS

www.netacad.com

www.makesense.org

@CiscoNetAcad #CiscoCreathon #3CityCreathon

@Cisco_Germany @CiscoItalia @CiscoSlovakia

#DigitalTransformation #Digitalisierung #IoT

@eskills4jobs @DigitalSkillsEU @eskills4jobsDE @DIGITALEUROPE

 

Zeit zum Brücken bauen

Nicht nur in der Sommer- und Urlaubszeit sind Reisen in andere Länder im Gespräch. In immer mehr Unternehmen wird die Arbeit im internationalen Umfeld Teil des Alltags.

Es wird Zeit zum Brücken bauen – Brücken, die ein miteinander Arbeiten erlauben.

Es beginnt mit der Ausbildung.

de-albanien webBrücke Deutschland – Albanien

Durch die Zusammenarbeit zwischen dem OSZ-IMT, der Cronon AG und dem GIZ kann das MFC in Albanien als neues berufsbildendes Ausbildungszentrum nach deutschem Vorbild bei der Entwicklung der IT Lehrangebote im Aufbau praktisch und theoretisch begleitet werden.

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Fanprojekt Bochum fördert IT Fitness

„Get Connected“ beim IT-Fitness-Sommercamp 2016

IT_Fitness_2016Die Zutaten für ein gelungenes IT-Fitness-Sommercamp vom 18. bis 22. Juli 2016 in Bochum

  • Berufsorientierung
  • IT-Wissen
  • und Sport.

Im Venova Ruhrstadion, der Heimstätte des Bundesliga-Zweitligisten VfL Bochum, nahmen rund 80 Jugendliche von 14 bis 18 an der vom Fanprojekt Bochum organisierten Veranstaltung teil.

Ziel war es, den jungen Menschen eine Hilfestellung auf den Weg in den Beruf zu geben und sie für das Arbeitsleben zu begeistern.

In Workshops und praktischen Übungen lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter rund ein Drittel Mädchen, berufsrelevante Anforderungen kennen.

Integrierte Bewegungs- und Sporteinheiten zwischen den Seminaren und Workshops stärken die sozialen Kompetenzen und das Miteinander.

Die Cisco Networking Academy war mit einem Workshop zum Kurs „Get Connected“ dabei. Dieser Einstiegskurs vermittelt Basis-Wissen im Umgang mit dem PC und dem Internet. Die Jugendlichen erhielten einen Zugang zum kostenfreien Kursmaterial und eine Einführung in die Nutzung der Lernplattform. Danach konnten sie den Kurs erkunden und mit den ersten Lerneinheiten starten.

Nun kann es im Kurs eigenständig zu Hause weitergehen. Zum Abschluß erwirbt man ein Zertifikat, welches sich als Beilage in der Bewerbungsmappe echt gut macht!

Viel Spaß dabei …

 

LINKS

www.fanprojekt-bochum.de

IT FitnessCamp 2016

Mehr zu IT Fitness im Sommer

Die letzten Tage vor dem NetAcad Hackathon Berlin

#CLEur #CLHackathon #netacad

Logbuch: Wir schreiben die letzten Tage vor dem NetAcad Hackathon von 15. bis 17.2.2016 am OSZ IMT in Berlin

See the world as it can be …  rather than as it is.

So könnte man den Charakter eines Hackathons beschreiben:

Eine Gruppen von jungen Talenten beschäftigt sich 3 Tage lang damit Ideen und Lösungen aus der Welt der IT in seiner Umgebung zu erdenken, gleich vor Ort zu erschaffen und zu präsentieren.

Osz_imt

Geleitet von erfahrenen Experten aus verschiedensten Disziplinen geht es durch die Stationen

  • Inspiration – gemeinsames Nachdenken über soziale Herausforderungen
  • Ideation – Formulierung eines Lösungsansatzes für konkrete gesellschaftliche Probleme in den Teams
  • Consolidation – Ausarbeitung der Idee mit Expert Checkpoints
  • Prototyping – umsetzen, ausprobieren, adaptieren

Es ist immer wieder erstaunlich, wie eine Gruppen von Leuten mit Ideen durch diesen Prozess mit all seinen Höhen und Tiefen geht. Diese 3 Tage haben es in sich, die Ergebnisse können sich immer sehen lassen.

Präsentiert – also gepitched – wird vor >700 Köpfen, den Besuchern und Besucherinnen des Cisco Live Academy Day am 18.2.2016 im CityCube Berlin.

Wir freuen uns auf den Startschuss !

LINKS

Inspiration vom
IoE Creathon Riga – parallel to the “eSkills for Jobs” Conference
Hackathon Milan – @ Cisco Live Milan
OSZ IMT logo

Fortsetzung folgt …

in Deutsch
in English

Smart Grid Essentials Kurs JETZT auf NetSpace!

Neueste Nachrichten von Cisco und dem BFE Oldenburg: SMART GRID ESSENTIALS  ist jetzt auf NetSpace verfügbar.

Die 80 Stunden Lernmaterial geben Einblick in die Smart Grid Technology und reflektiert die technische Situation in Deutschland.

Allen Instruktoren der Cisco Networking Akademien steht der Zugang zu den Kursmaterialien ab sofort zur Verfügung. Instruktorenausbildung ist nicht verpflichtend.

Warum brauchen wir ein intelligentes Stromnetz?

Erneuerbare Stromquellen produzieren mehr und mehr elektrische Energie. Solar- und Windenergieproduzenten stehen jedoch vor einer bedeutenden Herausforderung: Wie geht man mit den schwankenden Produktionsmengen in sich verändernden Wettersituationen technisch um?

Ein intelligentes Stromnetz ist notwendig, um die Unterschiede zwischen Stromproduktion und Stromverbrauch zu managen. In den nächsten Jahren wird dieses intelligente Stromnetz in vielen Ländern Wirklichkeit werden oder ist es schon.

Grid system

Beschäftigen Sie sich mit dem Thema und erwerben Sie folgende Kompetenzen:

Problemlöse- und Entscheidungsfähigkeit
Teilnehmer/innen eignen sich fachliche Kompetenzen an und üben diese durch Konfigurations- und Fehlerbehebungsaufgaben im Praxislabor und auf der Simulationsplattform.

Kreativität und kritisches Hinterfragen
Teilnehmer/innen erwerben Netzwerk Know-How, sie können in der Praxis konzeptionell und analytisch vorgehen.
Teamfähigkeit und kommunikative Kompetenz
Während der Laborübungen und beim Lösen von Gruppenaufgaben entwickeln die Teilnehmer/innen ihre Teamfähigkeit in praxisnahen Szenarien.
Intellektuelle Neugier und Umgang mit Informationen:
Teilnehmer/innen entwickeln in der Networking Academy ihre Fähigkeiten, Informationen zu finden, zu bewerten und einzuordnen und entwickeln daraus eigene Lösungen. Fallstudien aus der Praxis bietendie Möglichkeit, die schnelle Handlungsfähigkeit zu trainieren.

Smart Grid home installations

Das Smart Grid Essentials Curriculum setzt sich aus folgenden Modulen zusammen:

  • Grundlagen Smart Grid
  • Gefahren des elektrischen Stroms, Schutzmaßnahmen
  • Einbau des Smart Meter mit Smart Meter Gateway
  • Netzwerkgrundlagen
  • WAN-Verbindungen im Smart Grid
  • IT-Security im Smart Grid
  • Konfiguration und Inbetriebnahme des Messsystems
  • Schnittstellen zum HAN (Home Area Network)
  • Umgang mit Kunden und Erfüllung von Kundenanforderungen
  • Fehlerdiagnose und –behebung
 BFE_Logo

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Smart Grid Brochure

Girls’ Day 2015 bei Cisco in Berlin

Der letzte Donnerstag im April ist immer ein besonderer Tag im Cisco-Jahr. Zum diesjährigen Girls’ Day waren unserer Einladung 20 Mädchen im Alter von 11 bis 17 Jahren gefolgt. Eine Gruppe kam von unserer Partnerschule, der Wolfgang-Borchert-Schule in Berlin-Spandau, 10 Mädchen hatten sich auf der Girls’ Day-Seite frei angemeldet. Gemeinsam mit Kollegen/innen von Cisco, der Telekom und vom BITKOM haben wir für die Besucherinnen ein Workshop Programm zusammengestellt, das neben Infomationen zu IT-Berufen und zum Unternehmen Cisco auch Spiele-Programmieren, Verhalten in sozialen Netzen und WLAN Access-Points sicher Machen umfasste. Viel zu erfahren und zu tun für die Besucherinnen. Eine Videkonferenzschaltung mit unserem Geschäftsführer Oliver Tuszik musste durch den Bahnstreik bedingt leider ausfallen. Aber so konnten die Mädchen zumindest sehen, dass auch in Eschborn, Hallbergmoos, Stuttgart und Düsseldorf der Girls’ Day los war.

Praktikumswünsche
Die Teilnehmerinnen fanden die Offenheit der Cisco-Kollegen/innen bemerkenswert, unsere Videotechnik beeindruckend und besonders die Workshops spannend; Favorit war der Workshop zum Spiele Programmieren. Hier konnten die Schülerinnen der Wolfgang-Borchert-Schule ihre Erfahrungen aus der Lego-Robotik AG Roberta einbringen. Wahrscheinlich haben wir die Chance, 4 der Mädchen noch einmal in einem Schülerpraktikum zu erleben und werden sie dann in unsere täglichen Arbeitsabläufe einbinden.

Und das ganze wurde unterstützt von der e-Skills Initiative der Euorpäischen Union. http://eskills4jobs.ec.europa.eu/
GirlsDay-2015-Auswahl (13) Gruppenbild

GirlsDay-2015-Auswahl (31)Teilnehmerinnen im Workshop 1

GirlsDay-2015-Auswahl (47)(1) Teilnehmerinnen  im Workshop 2

GirlsDay-2015-Auswahl (51)(1) Teilnehmerinnen im Workshop 3

Swiss Skills – Cisco Volunteer Patrick Winter

#skillsbern2014 #ictskillsch #NetAcad

P9181390_2Name: Patrick Winter
Alter: 18
Arbeitgeber: Informatik Aargau (Departement Finanzen und Ressourcen)
Beruf:
Informatiker EFZ Fachrichtung Systemtechnik

Ich interessiere mich bereits seit dem ich klein war für Computer und moderne Technik. Mit 10 begann ich für einen eigenen Computer zu sparen, den ich dann 3 Jahre später auch kaufte. Aus diesem Grund viel mir die Berufswahl nicht all zu schwer. Bereits bei der Berufsberatung habe ich meine Antworten genaustens überelegt und so gewählt, dass der Beruf “Informatiker” in der Liste der empfohlenen Berufen enthalten war.

Was gefällt mir am Beruf des Informatiker?

Man muss immer up to date bleiben. Es gibt so vieles was man entdecken, lernen und studieren kann. Man hat nie aus gelernt und es gibt immer Verbesserungspotential. Dadurch gibt es in der Informatik auch einen hohen Individualisierungsgrad. Für Ausstehende sind Informatiker Leute, die den ganzen Tag vor einem Monitor sitzen und auf der Tastatur herum tippen. In der Realität sieht das jedoch etwas anders aus. Vom Netzwerkadministrator, zum Webentwickler bis hin zum Kernel-Entwickler. Jeder ist ein Spezialist auf seinem Gebiet. Der Computer wird zum Multi Tool für die verschiedensten Probleme und Aufgaben.

Die interessanteste Eigenschaft des Informatikers ist jedoch das Aufnehmen und Verarbeiten von Informationen und das Optimieren von Workflows und Prozessen. Das Analysieren von Problemen und die Denkweise die sich ein guter Informatiker aneignen muss um gut auf seinem Gebiet zu werden.

Wo liegen meine Interessen in der Informatik?

Persönlich interessiere ich mich sehr für freie Software und offene Systeme. Das ist Software bei der der Quellcode frei verfügbar ist und somit jeder seine eigenen Funktionen implementieren kann. Falls die Verbesserung dem ursprünglichen Entwickler oder anderen Benutzer gefällt, können diese dann die Funktion auch in ihrem Code aufnehmen.

Ein Beispiel wäre hier der Linux-Kernel, das wohl grösste kollaborative Projekt der Welt. Seit über 20 Jahren entwickeln tausende Programmierer verteilt auf der ganzen Welt an diesem Projekt. Mittlerweile sind die vielen Linux Distributionen das meist verwendete Betriebsystem der Welt. Egal ob im Smartphone, im Auto oder in Supercomputern, Linux ist überall und begann als Ferienprojekt eines finnischen Studenten der gerade lange Weile hatte.

Was möchte ich später tun?

Momentan arbeite ich als Netzwerk- und Server Administrator. Dazu gehört die Planung und Realisierung von Netzwerken wie auch die Wartung und Administration von Linux Systemen. In diesen Bereichen gibt es für mich noch viel zu lernen und zu sehen. Daher möchte ich diesen Weg erstmal weitergehen, bis meine Ausbildung abgeschlossen ist. Anschliessend würde ich gerne studieren, um mein Fachgebiet noch besser kennenzulernen. Genug kann man nie haben/lernen/sehen/machen!

Was ist mein Eindruck von den SwissSkills 2014?

Ich war selber Teilnehmer an den SwissSkills 2014 im Trade 39 “IT Netzwerktechnik”. Daher habe ich einen ziemlich guten Überblick als Wettkämpfer, Besucher und auch bedingter Weise als Aussteller. Nach der Eröffnungsfeier hatte ich gemischte Gefühle, da ich mit etwas mehr Publikum gerechnet hatte. Das hat sich dann einen Tag später am Cisco Stand schlagartig geändert. Es gab vieles zu sehen und viel zu wenig Zeit, um sich mit allem zu befassen. Man konnte einen Einblick in die täglichen Arbeiten anderer Berufe gewinnen. Es waren sehr interessante Tage, die man nicht so schnell vergisst.

Was hat mir an den SwissSkills 2014 am besten gefallen?

Es gab viele Highlights, doch am besten gefiehl mir die Diskussionsrunde mit Valentin Zahnd und Bernhard Tellenbach über Cybersecurity. Ein Thema das meiner Meinung nach meistens viel zu kurz kommt. Bequemlichkeit hinterlässt auch in der IT Spuren und Sicherheit ist in vielen Fällen alles andere als bequem. Alleine die Passwort Policy von 8 Zeichen, stösst vielen Benutzer bereits sauer auf. Auch wachsende Cloud Services wie Dropbox, Google Calendar oder Microsoft Office 365 beherbergen meistens Risiken, die dem Benutzer nicht bewusst waren.

Swiss Skills – Cisco Volunteer Tiago Pinheiro

Tiago Pinheiro

#skillsbern2014 #ictskillsch #NetAcad

Name: Tiago Pinheiro
Alter: 21
Arbeitgeber: ABB
Beruf:
Informatiker EFZ Fachrichtung Systemtechnik
Abschluss: Ende Juli 2015

Gesprochene Sprachen? Portugiesisch (Muttersprache), Deutsch/Schweizer-Deutsch, Englisch, Französisch

Wieso wolltest du Informatiker werden?

Mein Vater brachte als ich noch in die Primarschule ging spontan einmal ein Computer mit nach Hause und fing an selbst sich damit zu befassen. Dies erweckte mein Interesse, da damals ein Computer was sehr spezielles war und mysteriös. Anfangs bestand dies nur mehr in Richtung den alten 8-Bit Games, welche man darauf spielen konnte. Mit der Zeit fing mein Vater mehr mit dem Zusammenbauen von Computern an und half Bekannten bei ihren Computerproblemen und ich schaute viele Male zu und mit der Zeit entwickelte ich ein eigenes Wissen und Interesse für diese Art der Nutzung von Computer. So wurde ich langsam vom kleinen, an Games interessierten Kind zum Informatiklehrling.

Wie hast du die Swiss Skills 2014 erlebt?

Anfangs war ich sehr nervös und konnte mir nicht wirklich vorstellen, wie die Swiss Skills ablaufen würden. Jedoch lernte ich einige neue interessante Personen kennen, auch ausserhalb des Cisco-Teams.

Was fandest du interessant an den Swiss Skills 2014?

Zuerst war die Erfahrung, unser kleines Informatik-Schulprojekt am Stand von Cisco präsentieren zu dürfen, sehr neu. Wir präsentierten unser Projekt den unterschiedlichsten Personen und manchmal einfach, aber wir gingen auch tiefer ins Detail, wenn die Personen das nötige Interesse und Vorwissen besassen. Was dazu führte, dass wir keine strickte von A nach B Lösung präsentierten, sondern uns spontan direkt an die Zuschauern anpassten.

Sehr interessant waren die vielen Gespräche mit den verschiedenen Personen aus dem Cisco-Team über viele verschiedene Themen. Dazu hatten wir auch unser Projekt der ICT-Vorstandsvertretung präsentiert, welches sich letztlich zu einer interessanten Diskussion über die Berufsbildung und Schule im Allgemein entwickelte. Aber das Interessanteste an sich war die Diskussionsrunde mit zwei ehemaligen Cyberstorm Finalisten zusammen mit dem Cisco-Team. Dabei kamen sehr viele interessante Diskussionsthemen auf die zum Nachdenken und Weiterdiskutieren anregten.

Was sind deine Ziele für die Zukunft?

Mein erstes Ziel ist meine Lehre als Informatiker EFZ und die technische Berufsmatur erfolgreich zu bestehen. Was danach kommen soll, habe ich noch nicht definitiv entschieden. Vielleicht fange ich direkt in einer Fachhochschule an oder sammle neue Erfahrungen in einem neuen Betrieb und nutze die Freizeit, mich selbst in Kursen weiterzubilden.

 

 

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